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Historie des Harnsteinanalysezentrums Pasewalk

Seit Anfang der 1970-iger Jahre besteht am Krankenhaus Pasewalk die Möglichkeit, Harnsteine untersuchen zu lassen.  Die damaligen Urologen Dr. Ulman und Dr. Köhler sowie der Laborleiter Dipl.-Chem. Lahmer führten zu dieser Zeit die Harnsteinanalytik ein.

Zunächst wurden Harnsteine und auch Gallensteine mit einfachen chemischen Testen und Polarisationsmikroskopie in ihrer Zusammensetzung qualitativ u. quantitativ analysiert, seit 1975 dann mit Hilfe der Röntgendiffraktion.

Am 15.09.1976 wurde das Harnsteinzentrum als Bestandteil der Abteilung für Labormedizin am Kreiskrankenhaus Pasewalk feierliche eröffnet. Bis 1989 war das Pasewalker Harnsteinlabor das größte und bekannteste seiner Art im Norden der DDR und wurde primär von den Urologischen Kliniken und Polikliniken genutzt.

Nach der „Wende“ übernahm Herr Dipl.-Chem. Dieter Wooßmann die Leitung des Labors. Da er bereits seit 1991 eine Ermächtigung zur Teilnahme an der kassenärztlichen Versorgung besaß, konnten nun auch niedergelassene Ärzte mit Analytik versorgt werden.

Es ist insbesondere dem ehemaligen Chefarzt der Klinik für Urologie, Herrn Dr. Heinz Köhler, zu danken, dass das Harnsteinlabor weit über die Grenzen von Mecklenburg-Vorpommern hinaus bekannt wurde und Harnsteineinsendungen auch aus westlichen Bundesländern nach Pasewalk kamen. Um den hohen strahlenschutztechnischen Aufwand und den großen Raumbedarf zu reduzieren, wurde das Röntgengerät zunächst durch ein IR-Gerät der Fa. Zeiss-Jena und dann im Jahre 2000 durch eines der Fa.Perkin-Elmer ersetzt.

Seit der Übernahme des Kreiskrankenhauses Pasewalk durch die Asklepiosgruppe im Jahr 2000, schicken auch viele Asklepioskliniken ihre Harnsteine zur Analytik nach Pasewalk. Von 2001 bis 2011 war das Harnsteinlabor ein wichtiger Arbeitsbereich in der Praxis für Labormedizin von Herrn Wooßmann. Mit dem Übergang der Laborpraxis in das Institut für Medizinische Diagnostik Greifswald gehört seit 2011 auch die Harnsteinanalytik zum fachlichen Spektrum des IMD.

Das Harnsteinlabor befindet sich im ehemaligen mikrobiologischen Labor. Wichtigstes Analysegerät ist heute das 2012 angeschaffte IR-Spektrometer „Spektrum Two FT-IR“ der Fa. Perkin Elmer. In Ausnahmefällen wird ergänzend ein Polarisationsmikroskop (Carl-Zeiss Jena Bj. 1980) genutzt.


Bild-Beschreibung

Das „Harnsteinteam“ v.l.n.r.: Anke Reinke, Dipl. Chem. Siglinde Wooßmann, Dipl. Chem. Dieter Wooßmann, Andrea Linke-Führling

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