Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-ErkrankungenArteriosklerose und ihre Folgeerkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall) sind in den Industrieländern die häufigste Todesursache und weltweit eine Hauptursache für Krankheit und Invalidität.Was bedeutet Arteriosklerose?Arteriosklerose bezeichnet die krankhafte Veränderung von Arterien (Schlagadern). Kleinste Risse in der Arterieninnenwand lassen Blutbestandteile (etwa Cholesterin oder Homocystein) und Blutzellen (zum Beispiel weiße Blutkörperchen) in das Innere der Arterienwand eindringen. Es kommt zu einer Entzündungsreaktion. Später lagert sich an diesen Stellen Kalk ab, weshalb die Arteriosklerose umgangssprachlich auch als "Arterienverkalkung" bezeichnet wird. Der Hohlraum der Arterien verengt sich, die Arterie verliert an Elastizität. Das Herz muss gegen einen größeren Widerstand ankämpfen, um die Versorgung von Geweben und Organen mit Nährstoffen und Sauerstoff weiterhin gewährleisten zu können.Woran erkenne ich eine Arteriosklerose?Eine Arteriosklerose entwickelt sich meist unbemerkt über viele Jahre. Darin liegt die Tücke: Erst bei einer deutlichen Arterienverengung von etwa 3/4 des Innendurchmessers kann es zu Beschwerden kommen. Typische Beschwerden sind Schmerzen in der Brust, Atemnot, Herzrhythmusstörungen, Schmerzen in den Beinen beim Gehen.An den verkalkten Arterieninnenwänden bilden sich kleinste Blutgerinnsel. Kommt es zum Ablösen eines Gerinnsels, kann es zu einem plötzlichen Verschluss der betroffenen Arterie – etwa eines Herzkranzgefäßes – kommen. Typische Folgen sind ein Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ziel ist es, die Entstehung von Arteriosklerose zu vermeiden beziehungsweise das Fortschreiten bereits bestehender Gefäßveränderungen zu verhindern.
Beratungsgespräch mit Ihrem ArztDiese kurze Information kann die ärztliche Beratung keinesfalls ersetzen. Bitte lassen Sie sich von Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt ausführlich über den Stellenwert der einzelnen Risikofaktoren und Ihr persönliches Arteriosklerose-Risiko beraten. |
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